Göttliche Liebe

Glaubst du, die Liebe Gottes möchte keine Gegenleistung für den Reichtum, den sie verschwenderisch auf dich häuft? Die Seelen, die dies Universum, Welt auf Welt, bewohnen, darben. Sie leben und sie wachsen nur durch die Liebe. Wenn du die Liebe, dir von Gott gegeben, zu ihrem Urquell rückwärts staust, weil du kein andres Herz, dass mit dem deinen mitschwingt, findest, so überlässt du eine Seele, die hier darbt, dem Hungertod.

Habgierig bist du dann, nicht Wert der Gabe Gottes. Die Liebe, die dir Gott so gerne schenkt, enthält Er nur zum Schein den Seelen vor, die ihre Sünden büßen müssen. Das macht Er deshalb so, damit du selbst die Liebe schenkst, um deine eignen Schulden zu bezahlen. Sagst du: "Ich kann nur lieben, wenn sich jemand findet, dem ich Liebe schenken kann", so bist du blind fürs wahre Wesen dieser Liebe. Denn wie ein Bergstrom sich im weiten Ozean ergießt, so solltest du die Liebe über alle Welt verströmen. Und dieser Liebesstrom wird stets von Tag zu Tag erneut, staust du ihn nur nicht rückwärts seinem Urquell


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Willkommen beim Tempel der Menschheit

Der Tempel der Menschheit Deutsche Gemeinschaft e.V. verfolgt ausschließlich und unmittelbar religiöse Ziele.
Kosmisch betrachtet entspricht der Tempel der Menschheit dem Tempel aller Menschen. Dieser Tempel der Menschen besteht aus allen Menschen, die, wenn bei ihnen das Wissen um ihre Göttlichkeit erwacht, es unternommen haben, den Pfad zu betreten, sowie aus denen, die ihr Leben dem selbstlosen Dienst an der Menschheit gewidmet haben. Im Besonderen ist der TEMPEL DER MENSCHHEIT einer der Körper oder Werkzeuge für das Erscheinen des Avatars oder des Christus für die neue Ordnung, die Morgendämmerung einer neuen Kultur für die Rassen dieser Erde.


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Göttliche Liebe

Glaubst du, die Liebe Gottes möchte keine Gegenleistung für den Reichtum, den sie verschwenderisch auf dich häuft? Die Seelen, die dies Universum, Welt auf Welt, bewohnen, darben. Sie leben und sie wachsen nur durch die Liebe. Wenn du die Liebe, dir von Gott gegeben, zu ihrem Urquell rückwärts staust, weil du kein andres Herz, dass mit dem deinen mitschwingt, findest, so überlässt du eine Seele, die hier darbt, dem Hungertod.

Habgierig bist du dann, nicht Wert der Gabe Gottes. Die Liebe, die dir Gott so gerne schenkt, enthält Er nur zum Schein den Seelen vor, die ihre Sünden büßen müssen. Das macht Er deshalb so, damit du selbst die Liebe schenkst, um deine eignen Schulden zu bezahlen. Sagst du: "Ich kann nur lieben, wenn sich jemand findet, dem ich Liebe schenken kann", so bist du blind fürs wahre Wesen dieser Liebe. Denn wie ein Bergstrom sich im weiten Ozean ergießt, so solltest du die Liebe über alle Welt verströmen. Und dieser Liebesstrom wird stets von Tag zu Tag erneut, staust du ihn nur nicht rückwärts seinem Urquell


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aktualisiert am
01.Februar 2007
Der Templer Ausgabe 1/2007
Der Tempel der Menschheit
Deutsche Gemeinschaft e.V
DOGMEN VERGEHEN, HERZEN BESTEHEN
THE TEMPLE OF THE PEOPLE
— Der Tempel der Menschheit —
Kosmisch betrachtet entspricht der Tempel der Menschheit dem Tempel aller Menschen. Dieser Tempel der Menschen besteht aus allen Menschen,
die, wenn bei ihnen das Wissen um ihre Göttlichkeit erwacht, es unternommen haben, den Pfad zu betreten, sowie aus denen, die ihr Leben dem selbstlosen Dienst an der Menschheit gewidmet haben. Im Besonderen ist der
TEMPEL DER MENSCHHEIT einer der Körper oder Werkzeuge für das Erscheinen des Avatars oder des Christus für die neue Ordnung, die Morgendämmerung einer neuen Kultur für die Rassen dieser Erde
Er wurde im
Staate New York im zweiten Zyklus der Großen Weißen Loge im Jahre 1898 durch drei Meister gegründet, welche durch andere unterstützt wur-den, um physische, mentale und spirituelle Grundlagen der kommenden
sechsten Rasse aufzubauen.
Die Ziele des Tempels sind:
1.Den Wahrheiten der Religion als Hauptfaktor in der Entwicklung der Men-schen Geltung darzulegen. Dies bedeutet aber nicht die Formulierung eines
Glaubensbekenntnisses.
2.Eine Philosophie des Lebens zu verbreiten, die mit den Naturgesetzen und dem göttlichen Gesetz im Einklang ist.
3.Das Studium der Wissenschaften und der grundlegenden Tatsachen und
Gesetze, auf denen die Wissenschaften beruhen, zu fördern, was uns gestatten wird, unseren Glauben und unsere Erkenntnis von dem Bekannten auf das Unbekannte auszudehnen.
4.Das Studium und die Ausübung der
Kunst auf den grundlegenden Linien zu fördern, um zu zeigen, dass die Kunst in Wirklichkeit die Anwendung von Erkenntnis zum Wohle und zum Heile der Menschheit ist, und dass der Christos zu der Menschheit sowohl
durch die Kunst als auch durch eine andere grundlegende Offenbarungsweise sprechen kann.
5.Die Förderung einer Kenntnis der wahren Sozialwissenschaft, die auf einem unumstößlichen Gesetz beruht, das die
Beziehungen der Menschen untereinander und zwischen Mensch und Gott und der Natur darlegt. Sobald diese Beziehung recht verstanden werden, werden wir instinktiv das Gesetz der wahren Bruderschaft anerkennen und
befolgen: Das der Einheit ALLEN Lebens.
Religion, Wissenschaft und Volkswirtschaft: dieses sind die Grundsteine des Tempels. Es kann keine wahre Religion ohne wissenschaftliche Basis geben, und es kann kein
gerechtes Wirtschaftssystem geben, das nicht auf einer Wissenschaft beruht, die religiös ist und eine Religion, die wissenschaftlich ist.
Aus Zu den Quellen der Erkenntnis von
Franz Bernhard Amman
Willst Du den Pfad vollendet sehn,
musst du im Herzen tief verstehn,
der Funke muss zur Flamme werden,
solange du noch lebst auf Erden.
Musst auf die Flamme atmen lernen,
deinem göttlichen Wesenskern,
und hüten sie bei Tag und Nacht
bis sich ihr Wesen ganz entfacht
und sie zur Innen-Sonne wird,
die alle Wesen selbstlos liebt –
und segnet ohne Unterschied.
Heilige Werkzeuge
Von Eleanor Shumway, Guardian in Chief
Für mich ist die andauernde Herausforderung beim Studium der Theoso-phie, wie das, was wir lernen, Stunde für Stunde in unserem Leben
umzusetzen ist. Wenn wir nicht vorsichtig sind, verwandelt sich diese Richtung des Studiums in einen intellektuellen Spielplatz und wir können uns in den Worten verfangen und die Bedeutung und Anwendung vergessen.
Wie machen wir diese Lehren zu etwas anderem als eine intellektuelle Übung, wie können wir weitere Aspekte unseres Lebens in ein zusammenhängendes Ganzes einfügen? Wo sind in diesem fortlaufenden Prozess die
Werkzeuge, die uns helfen können, uns in den fortlaufenden Prozess besser einzubringen, unseren festen Glauben an Gott und die universelle Kraft, die durch uns alle fließt, zum Ausdruck zu bringen? Ich kann
erinnern, dass ich vor Jahren, als ich einer Lesung der Zehn Gebote für die Schülerschaft, den Tempelgeboten, zuhörte, plötzlich erkannte, dass ich genau der Sache zuhörte, um die ich gebeten hatte, den
Werkzeugen, um Stoff und Geist in mein Leben einzugliedern. Je mehr ich darüber nachdachte, umso interessierter wurde ich zu versuchen, diese Regeln oder Gebote mit meiner Umgangssprache neu zu formulieren und dann
danach zu leben. Bei diesem Vorgang des Umformens, indem ich sie in meine eigenen Worte fasse, muss ich die Informationen mit meinen eigenen Zentren abstimmen oder sie dort verarbeiten. Damit der Vorgang sinnvoll
ist, muss er das Kopfzentrum, das Herzzentrum und das Übungszentrum durchlaufen. Lasst mich diesen Vorgang mit euch teilen, wobei ich euch sagen muss, dass es ein fortlaufender Vorgang ist und nicht einer von
diesen Dingen, die wir einmal tun können und dann damit fertig
sind! Jedes mal, wenn ich die Tempel-Regeln der Schülerschaft lese oder höre, verinnerliche ich etwas Zusätzliches, einen neuen Gesichtspunkt
dessen, was ich lese oder höre. Die Aussage, die der ersten der Zehn Gebote für die Schülerschaft vorausgestellt ist, fasst sie alle zusammen:
„Gott ist die Liebe und die Liebe ist der Urquell des
Seins. Sündigst Du daher gegen die Liebe, ist das Sünde gegen Gott.“
Wenn wir im Laufe des Tages etwas Störendes von irgend jemandem oder irgend etwas, uns eingeschlossen, sagen, oder denken .....
stören wir Gott. Wenn wir Gott stören, stören wir alles im Universum. Wir sind wahrhaftig mit jedem Atom, das manifestiert ist, verbunden, egal wie ab-geschnitten wir uns zeitweilig fühlen. Dies ist eine
Ehrfurcht gebietende Verantwortung, sowie auch eine Ehrfurcht gebietender Trost, wenn wir erkennen, wie geschützt wir wirklich sind. Wir sind nie allein.
Dann folgen die Zehn Gebote, die dieses Gebot aufteilen
in Einzelheiten unserer Beziehungen mit dem Universum, wodurch es in der Praxis handhabbar wird.
Das erste Gebot besagt:
„Du sollst den Herrn, deinen Gott von ganzem Herzen und von ganzer Seele
lieben und deinen Nächsten als dich selbst. Das ist das vornehmste Gebot.“
Minute für Minute müssen wir uns bewusst sein, dass alles ein Ausdruck Gottes ist. Nichts was wir sehen, hören oder fühlen ist
außerhalb von Gott. Egal was wir davon halten, was wir tun, wir SIND ein Teil Gottes. Wir müssen uns selbst achtsam und klarsichtig lieben und wir müssen diese Liebe auf die Person ausdehnen, die uns am nächsten
steht, sitzt, wohnt oder fährt. Wir müssen daran denken, dass mehr oder
weniger als 60. 000 Billionen Zellen in jedem Körper von uns sind, und jede Zelle enthält zwei oder drei direkte Verbindungen mit Gott.
Mit anderen Worten, wir können den Fluss nicht wirklich blockieren, aber wir können es uns sehr ungemütlich machen.
Das zweite Gesetz ist kurz und auf den Punkt gebracht:
„Du sollst die Gesetze
des Lebens befolgen. Das Höhere Gesetz wird dich für die Übertretung eines jeden niedrigeren Gesetzes verantwortlich machen.“
Diese niedrigeren Gesetze sind die alltäglichen ..... die Straße bei Rot
überqueren, 40 km in einer 25 km-Zone fahren, Leihbücher zu spät zurückgeben, nicht alles Einkommen bei der Steuer angeben, das Wasser laufen lassen, während wir uns die Zähne putzen, oder unfreundlich zu
jemandem sind. In meinem eigenen Leben, ich habe Allergien, mag ich hoffen, nicht betroffen zu werden, wenn ich Schokolade esse, obwohl ich weiß, dass es mir langfristig nicht gut tut. Doch das Höhere Gesetz wird
schließlich für die Bezahlung durch Kopfschmerzen, eine laufende Nase oder Schlimmeres sorgen. Jedes von Menschen gemachte Gesetz, jedes physische Gesetz, jedes moralische Gesetz, das wir brechen, und es scheint,
dass wir den Wirkungen entkommen, ist in dem großen „Computer - in – den Wolken“ eingetragen und schließlich werden wir die Rechnung dafür präsentiert bekommen. Mit anderen Worten, es gibt keinen
Freifahrtsschein.
Das dritte Gebot bestimmt:
„Du sollst nicht aus Wollust gegen deinen eigenen Körper und den deines Nächsten sündigen, denn der Herr, dein Gott, wird Rechenschaft von dir für das
heilige Schöpferische Feuer in dir fordern.“
Das Wort „Wollust“ ließ mich zum Wörterbuch greifen, wo ich folgende Eintragung fand: dass „sich gelüsten lassen, heftig begehren, besonders sexuelles
Begehren“ . Dieses Gebot sagt mir, dass das schöpferische Feuer durch uns alle fließt. Jeder von uns ist ein Träger der Schöpferkraft. Es liegt an uns zu wählen, alle Aspekte der heiligen Kräfte in unserer
Lebenspraxis in Ehren zu halten. Schöpferisches Feuer ist das größte Geheimnis allen Lebens. Sich gelüsten lassen, starkes Begehren oder jemandes Körper, Begabung oder Können an sich zu reißen, ist auf allen
Ebenen ein Missbrauch der Heiligen Kraft. Es geht nicht darum zu wählen, von diesem kreativen Feuer wegzugehen und zu sagen, wir wollen auf allen Ebenen enthaltsam sein. Dieses Feuer oder diese Kraft ist ein
Geschenk der Schöpfung , der Stoff Gottes, in dem wir uns bewegen und unser Sein haben. Wir MÜSSEN es in unserem Leben zum Ausdruck bringen. Wir können wählen, ob wir ein Baby oder Musik, Bilder, Gärten, ein
Heim, Blumengestecke oder großartige zwischenmenschliche Beziehungen erschaffen. Was immer wir zu tun wählen, es ist ein Ausdruck dieses schöpferischen Feuers. Wir müssen es auf allen Ebenen ehren, so nahe in
Übereinstimmung mit dem göttlichen Plan, wie wir es verstehen.
„Du sollst nicht unnötig einem Wesen oder Geschöpf das Leben nehmen.“
ist das vierte Gebot. Ich denke, wir sind nicht aufgerufen,
sofort vollständige Vegetarier zu werden oder nie ein Unkraut auszuzupfen oder einen
Baum zu fällen. Ich denke, wir sind aufgefordert, die Heiligkeit oder den innewohnenden Gott im Steak, in der Wurzel, dem
Unkraut und Baum zu respektieren. Es wird von uns erwartet, unsere Verantwortung für das Gleichgewicht in der Natur anzunehmen. Es gibt viele Wege dies zu tun. Wir können Zeit oder Geld für ein Tierheim
spenden, uns mit unerwünschten, ausgesetzten Katzen beschäftigen, Gespräche führen, Dinge wiederverwerten und Bäume pflanzen, um unseren Planeten wieder aufzuforsten, oder vielleicht etwas so Einfaches wie
Spinnen, Eidechsen und Fliegen, die IN unser Haus gekommen sind, wieder hinauszutragen, statt sie zu töten. Ich muss gestehen, dass ich immer noch daran arbeite, wie ich mit Schwarzen Witwen, Moskitos, Maulwürfen,
Quecken und Ratten umgehen soll. Ich weiß, es gibt einen göttlichen Platz für alles, ich hab nur noch nicht herausgefunden, wie man bequem mit all diesem lebt.
Als Nächstes kommt:
„Du sollst
nicht unaufrichtig, unnötig oder abfällig über deinen Nächsten sprechen und dadurch den Gegensatz des schöpferischen Tones und Wortes in Tätigkeit setzen, denn das Höhere Gesetz wird die Wirkung der so
gebrauchten Kraft umkehren und die Folgen des übertretenen Geset-zes auf dich selbst mit erhöhter Kraft zurücklenken.“
Übersetzt mag das bedeuten: Wenn wir heute unseren Mund aufmachen, um zu sprechen,
sollten wir besser darüber nachdenken, was dabei he-rauskommt. Zwei harte Worte werden uns vier einbringen oder umge-kehrt. Dr. William Glasser , ein berühmter Psychiater, sagte, dass, seiner Meinung nach, Kritik
das bei weitem zerstörendste Einzelverhalten ist, das wir in dem Versuch, unser Leben zu beherrschen, benutzen. Er stellt fest, dass wir nicht nur andere NICHT kritisieren sollen, sondern dass wir aufhören
müssen, uns selbst zu kritisieren. Es gibt Wege, ohne zerstörende Kritik zu bewerten. Der Meister hat in den TL eine sehr unmissverständliche Aussage darüber gemacht, dass es mehr als eine richtige Art gibt,
Dinge zu tun.
Es gibt Wege, Unterschiede zu entdecken, die nicht zur Folge haben, einander gegenüber kritisch zu sein. Beachte, dass es in diesem Gebot noch zwei andere Arten, außer kritisch zu sprechen gibt,
und das sind „unaufrichtig“ und „unnötig“. Ich bin sicher, dass wir alle schnell sagen können: “Ich bin kein Lügner“ ..... und doch, erinnere dich an den Zeit-punkt, als eine noch so kleine,
sogenannte „weiße Lüge“ verheerende Folgen in deinem Leben gehabt hat. Die Ermahnung, „sprich nicht unnötig“, ist die, an der ich ständig arbeite. Es hat eine tiefgreifende Wirkung auf mein Leben gehabt,
mich selbst wegen dieses Wortes zu prüfen. Was macht „unnötig sprechen“ in den täglichen Gesprächen aus? Das ist eine
schwierige Frage.
Das Gebot Nummer sechs besagt:
„Du sollst
beständig die Einheit der Menschheit im Herzen tragen und jedes Mitglied der Großen Weißen Loge als deinen wirklichen Bruder behandeln, denn Einheit ist das Gesetz der Schülerschaft, und sündigst du gegen
dieses Gesetz, so wirst du auf dem Weg zum Ziel deiner Wünsche großen Hindernissen begegnen.“
Ich weiß, dass uns gesagt wird, uns zu allen Zeiten an die Einheit jedes einzelnen Atoms auf diesem Planeten
zu erinnern, und dass wir jeden und jedes so behandeln sollen, wie wir behandelt werden wollen. Wir haben auch eine besondere Verantwortung dafür, wie wir andere Schüler auf dem Pfad behandeln und je nach dem, wie
wir dieser Verantwortung nachkommen oder auch nicht, bringen wir die Entfaltung der Menschheit voran oder verzögern sie. Wir müssen bewusst versuchen den Christus in j e d e m zu sehen, und nicht nur in
den Menschen, die wir mögen. Das ist manchmal eine echte Herausforderung während wir in unserer Alltagswelt leben. Aber wenn wir uns nicht für Einheit und Liebe entscheiden, wird unsere Reise zurück zur Gottheit
für uns alle verlangsamt sein.
Gebot Nummer sieben:
„Morgens und abends sollst du in tiefer Andacht, Dankbarkeit und Hingebung die Augen deiner Seele zum Throne deines Gottes erheben, denn deinen
zum Mittelpunkt alles Seins empor gesandten Wünschen der Reinheit, Dankbarkeit und Selbstlosigkeit der von dir verrichteten Gebete, entspricht die dir gewährte Erhörung.“
Wir müssen uns jeden Morgen und
Abend hinsetzen und mit Gott sprechen. Wir müssen energisch formulieren, was wir erstreben und zwar in klaren Begriffen. Wir müssen „Danke!“ sagen für die wundervollen Dinge in unserem Leben, die Freude an
der Familie und an Freunden, den Schimmer des Sonnenlichtes auf Schmetterlingsflügeln, den sanften Kuss des dunstigen Nebels und ebenso für die Schmerzen, die durch unsere Fehler verursacht uns die notwendigen
Lektionen erteilen. Das ist ein seelenerfüllendes, schallendes Danke. Wir müssen unsere leidenschaftliche Liebe, Dankbarkeit und Treue ausdrücken. Wir müssen es Gott sagen, wir müssen es in unserem täglichen
Tun zeigen. Nummer acht legt dar:
„Von deinem Überfluss sollst du den Armen geben, vom Preis deiner
eigenen Vergnügungen, und auch das, was der Befriedigung deiner eige-nen Wünsche dienen würde,
sollst du der großen Mutter und dem Hüter des Schreins geben, durch den die Große Mutterliebe des Alls zu deinem ewigen Heil strahlt.“
Wir werden gebeten, von dem, was immer wir haben, sei es Liebe,
Geld, Zeit, Begeisterungsfähigkeit, Standfestigkeit, Entschlossenheit, Bescheidenheit zu geben. Dieses müssen wir mit denen die in Not sind teilen. Wenn wir dieses nicht im Überfluss haben, kann es sein,
dass wir zu selbstzentriert sind. In dem Fall müssen wir mit der Großen Mutter in Verbindung treten, der weiblichen Seite des Höheren Selbstes, der nährenden, fürsorglichen, erneuernden Seite, und mit unserem
wahren Überfluss Kontakt aufnehmen. Erinnert ihr das Lied: „Liebe ist keine Liebe, bis du sie weggibst“? Die Wahrheit wird auf vielerlei Art ausgedrückt. Wir müssen auch daran denken, dass die andere Seite
des Gebens das Empfangen ist. Wir müssen fortfahren zu lernen, gütig und dankbar zu geben und zu empfangen, um den Fluss der göttlichen Energie nicht zu unterbrechen. Alles, was wir als böse oder Missklang
kennen, ist eine Unterbrechung dieses Flusses.
Das neunte Gebot sagt uns:
„Du sollst kein Wesen oder Geschöpf missachten und misshandeln. Stoff, Kraft und Bewusstsein sind nur verschiedene Grade
des Einen, Ewigen, alles durchdringenden Prinzips der Liebe, welches Gott ist; und wer seinen Körper missachtet oder schmäht, weil er das Licht seiner Seele noch nicht ausstrahlt, missachtet Gott ebenso gewiss wie
derjenige, der die Seele und den Geist Gottes missachtet und schmäht.
Der Felsen, der Zaun, der Baum, die Wolke, unser Nachbar, unser Feind oder Freund, sie alle sind Manifestationen des Göttlichen. Wir
müssen nur das denken und tun, was unsere Liebe, unsere treue Verbindung mit jenem Gott beweist. Das beinhaltet auch uns selbst, denn wenn wir uns selbst vernachlässigen oder kritisieren, weil wir fühlen, dass
wir wirklich innerlich viel schöner sind als äußerlich, dann vernachlässigen oder kritisieren wir tatsächlich Gott. Wir müssen in den Spiegel schauen, in unsere eigenen Augen, und wahrhaftig erkennen, dass
Gott darin wohnt.
Das letzte Gebot, die Nummer zehn legt dar:
„Hat dich Karma, das Gesetz der Liebe, aus dem Sumpfe geistiger Finsternis an den Anfang des Pfades geleitet, der zur geistigen
Erleuchtung führt: Wehe dir, so du dir diesen Pfad dir selbst oder anderen versperrst,
indem du dem Meister, zu dessen Füßen dieses Gesetz dich geleitet hat, den Gehorsam verweigerst.
Karma ist das
Gesetz von Ursache und Wirkung, von vollkommener Liebe und Ausgeglichenheit. Alles, was wir tun, verursacht dass etwas Anderes geschieht.... wir haben gewählt zu beginnen, etwas über selbstbewusster
Wiedervereinigung mit Gott zu lernen, die Vereinigung von Materie und Geist. Durch zahllose Leben haben wir das Recht erworben, hier zu sein und in diesem Moment durch diesen Träger zu lernen und zu handeln. Der
Meister hat uns gerufen und wir sind gekommen. Wir müssen diesem Ruf gehorchen, aber gleichzeitig sind wir nur für unsere eigenen Taten verantwortlich. Wenn wir uns in das Lernen von jemand anderem einmischen,
indem wir uns um ihre Angelegenheiten kümmern anstatt um unsere eigenen, oder ihnen erzählen, was sie tun sollten, dann blockieren wir unser eigenes Fortkommen. Wir blockieren ihr Wachstum und somit auch das
unsrige.
Es gibt zehn Regeln für die Schülerschaft. Das Wort „Regel“ bedeutet ohne Umschweifen zu leiten, ein vorgeschriebener Leitfaden für Verhalten und Tätigkeit, ein regulierender Grundsatz. Nach
„Webster“ bedeutet das Wort „Jünger“ die Kunst, Fähigkeit oder Qualität ein Gefolgsmann oder überzeugter Anhänger eines besonderen Glaubens zu sein. Wenn wir diese Regeln in unser tägliches Leben,
in unser stündliches Leben einbauen, können wir denen um uns herum die Dinge zeigen, an die wir so fest glauben. Unsere Taten werden wirklich lauter sprechen als unsere Worte. „Halt den Mund geschlossen und tu
das Gesagte“, könnte eine Art sein, dieses auszudrücken.
Einmal im Monat diese Gebote zu hören, ist nicht genug. Wir haben acht Bücher mit Tempelbelehrungen in dieser oder jener Art gedruckt vorliegen, wir
haben 104 Jahrgänge des „Temple Artisan“, wir sind beinahe überwältigt von Belehrungen, Inspiration und Hilfe. Und doch, wenn wir nur diese zehn Regeln hätten, hätten wir genug Führung, genug Zusicherung
der unerschütterlichen, unendlichen Liebe Gottes, die durch alle Zeit und allen Raum fortdauert. Wir müssen sie anwenden, sie regelmäßig prüfen, um sie in unsere ständig wechselnden Umstände unser inneres und
äußeren Lebens einzufügen. Während wir uns dafür entscheiden jede Abteilung unseres Lebens zu vergeistigen, besteht die Notwendigkeit die geeigneten Werkzeuge, die sauber, scharf und in gutem Zustand zu halten,
ständig vorhanden. Genau wie unsere Rasenmäher, Mixer, Staubsauger, Hacken oder Sägeblätter müssen auch die Werkzeuge für den Vorgang spiritueller Eingliederung in einem bestmöglichen Zustand gehalten werden
und mit Vertrauen und Begeisterung benutzt werden. Diese Heiligen Werkzeuge ... die zehn Gebote für die Schülerschaft ...waren nicht dazu gedacht, sicher auf den Regalen unserer Bibliotheken oder in
unserem
Verstand aufbewahrt zu werden. Sie wurden uns gegeben, um sie zu gebrauchen, zu brechen, zu lernen, wie sie wieder repariert werden, um sie wieder und wieder als Ausdruck Gottes durch und in uns zu gebrauchen.
„Behalte den Pfad im Auge, ein reines Leben, lauteres Streben und selbstloses Dienen. Bist du bereit, diesen Pfad zu wandern? 
Eleanor L. Shumway
Was es bedeutet, im Alltag ein Templer zu sein
Elaine Wight, Nationale Kanzlerin der englischen Sektion „Der Tempel der Menschheit“, Oktober 2006
Das tägliche Leben und die Rolle der Templer
haben sich seit den ersten Tagen ihres Bestehens nicht geändert. Das ist so, weil die Kräfte und Energien, die von den Templern benutzt werden, zu den ungeheueren verborgenen Ebenen gehören. Diese Energien neigen
nicht zu Mode und Unbeständigkeit. Jedoch stellen sich diese Prinzipien durch unsere Persönlichkeit, unsere Gebräuche und die sittlichen Werte unseres Landes dar, und all dies ist dem zyklischen Rad der Zeit
unterworfen und somit der Anpassung. Lasst uns untersuchen, was geschieht, wenn wir uns bewusst zum ersten Mal in den inneren Energien verankern. Wenn wir eine unbesiegbare Liebe für das Unendliche erreichen,
können wir unsere Gedanken nutzen, um zu sehen, dass jedes lebendige Ding auf unserem Planeten, im gleichen Maße wie wir, einen äußeren Körper hat, und es hat das Geschenk der irdischen Gelegenheiten um zu
lernen und das Leben zu erfahren, genau wie wir es tun. Wenn wir uns daran erinnern, dass wir Templer/Schüler sind, die in der Lage sind, bewusste Entscheidungen zu treffen und der Kraft der Dankbarkeit gestatten
sich zu entwickeln, gepaart mit unserer Verpflichtung gegenüber der Menschheit, dann wird unser Dasein lebendig und voll Möglichkeiten aller Schattierungen.
Wenn wir dieser Gedankenspur folgen, dann können wir
herausfinden, wie wir auf besondere Ideen, die wir wichtiger finden und die von uns bevorzugt werden, wert legen und sogar für heiliger halten. Ein Templer zu sein bedeutet, in unseren Gedanken diese Vorlieben klar
zu erkennen, um mit ihren Stärken und Schwächen und den Gelegenheiten, die sie uns bieten zu arbeiten, und zu erkennen, dass jede andere Seele das Gleiche tut. Dieser Strom von Energie erregt in uns aus den
inneren Ebenen eine tiefe Demut und einen Wunsch von unseren Mitreisenden zu lernen.
Unsere uralte, unergründliche Seele sucht in unser sterbliches Bewusst-sein einzufließen. Wenn wir uns mit den Lehren der
Meister verbinden, können wir anfangen zu erkennen wie unsere Nöte und Sehnsüchte geführt werden, während sie in unser Leben und in unser tägliches Leben hineinwirken. Sie drücken sich in der
Persönlichkeit auf eine Vielzahl von Wegen aus. Sie können als Freundlichkeit anderen gegenüber gesehen werden, als Hilfsbereitschaft, eine Aufgabe zu beenden, als Harmlosigkeit, wenn Situationen schwierig
werden. Sie können als Lachen, das andere heilt oder den Schmerz zerstreut, als Schönheit gesehen werden, wie die Gaia Theorie die Natur und alle lebenden Dinge aufzeigt. Vor allem werden sie als Licht gesehen,
als die Klarheit, die liebevoll durch die gegenseitige brüderliche und schwesterliche Wechselwirkung scheint – das Licht, dargestellt als Templer/ Jünger, der die Hand Gottes fest in seinem Leben hält.
Und wie gehen wir Templer mit unseren täglichen Bedürfnissen um? Es sind zahllose Bücher und Kapitel über dieses Thema geschrieben worden – wir alle haben, bis wir erleuchtet sind, eine Vielfalt von
Bedürfnissen. Ich bin der Meinung, alle unsere Bedürfnisse zu leugnen oder den anderen Weg zu gehen und all unsere Wünsche zu erfüllen, ist jeweils ein Ende des Maßstabs für Wichtigkeiten. Um einen Weg zu
finden, die Beschaffenheit unserer Gefühle und Gedanken klar zu unterscheiden, müssen wir die oft fein verborgene Antwort auf die Frage finden: „Wie wichtig ist dies für mich, und wo befindet sich diese
Wichtigkeit?“ Nur wir können eine Antwort auf diese Frage finden, nur wir können entscheiden, wie viel Habgier und Zuneigung wir in diese, unsere Bedürfnisse, legen. Nur wir können entscheiden, wie viel
erfüllt werden muss, ob wir es hinter uns lassen können, kann es verringert werden, oder ist es ein Teil von etwas Größerem und Vielschichtigerem. Dieses sind wertvolle Lehren für die Templer/Jünger.
Als
Hilfe zum Offenbaren der Antworten, können wir voraussetzen, dass wir regelmäßige Pausen oder Auszeiten für Beobachtung, Selbstprüfung und Ausdruck brauchen. Wir müssen tapfer und ehrlich sein um zu erkennen,
welches unsere Erwartungen , unsere Ziele, unsere Errungenschaften sind, und wo Raum für Verbesserungen u. s. w. ist. Wenn dieses Gemisch von Gedanken durch Kontemplation zur Ruhe kommt, dann führen wir unser
Bewusstsein wieder zurück in die reine Freude des Absoluten.  
Um ein wahrer Templer des Lebens zu sein, wiederholt sich die Notwendigkeit, ein Schüler des Lebens zu sein, vorbereitet zu sein, in
einem Zustand der Wachsamkeit zu lernen, das Kind zu sein und zu erinnern, dass jede Erfahrung uns etwas lehren kann, jedes Gespräch und jede Wechselwirkung mit allem was lebt, kann uns einen Aspekt Gottes zeigen.
Um in unserer Mitte zu sein, damit unser feines aurisches Feld ausgeglichen gehalten wird, und damit die Energien glatt fließen, müssen wir die Verbindung mit den Meistern, den inneren Ebenen des Lebens,
aufrecht erhalten. Wir brauchen diese Momente in denen wir die Tätigkeiten des Lebens zum Halten bringen und in den inneren Reichen verweilen.
Die zehn Gebote der Schülerschaft sind ein wundervoller Führer
für uns. Aber wenn wir sie nicht bis zu einem gewissen Grad in dem Gewebe unseres Lebens umsetzen können und sie sicher als eine Landkarte für unsere Reise zur Verfügung haben, bleiben sie in luftiger Höhe
stehen, und gliedern sich nicht in unsere Beweggründe und Gedanken ein. Die Tempellehren müssen derart aufgenommen sein, dass wir uns auf sie beziehen können. Sie müssen uns mit einem Rucksack voll
lebenswichti-ger Dinge versorgen, mit Schutzkleidung, einem Wanderstab, um uns im Gleichgewicht zu halten, Nahrung, wenn wir mehr Kraft brauchen, und ein Paar robusten Schuhen, damit wir geborgen und sicher auf dem
Pfad wandern.
Und alle, die diesen Weg gegangen sind, sprechen von Geduld. Jener unendlichen Geduld, die mit den Kräften des Lebens harmonisiert. Die Natur ist ein Meister der Geduld, und ihre Elemente arbeiten
auf ihrer Zeitschiene innerhalb ihres Lebensweges. Geduld ist nur notwendig, solange wir noch mit Erwartungen und Erfahrungen in Beziehung stehen; deshalb gibt es einen Widerspruch bei der Notwendigkeit für
diese freundliche Duldsamkeit gegenüber Ereignissen.  Solange wir als Templer noch immer zur Formseite der Lebens schwingen, ist die Kraft der Geduld er-forderlich, um unser Bewusstsein zu erweitern. Wenn erst
unser Verstand und unser Herz in der Liebe des Universums fest verankert sind, wird die Geduld sich mit dem Vertrauen und Glauben im ewigen und vollkomme-nen Gesetz geistiger Reiche mischen.
Sie sprechen
auch von Standhaftigkeit. Einige benutzen das Wort „Durchhaltevermögen“, jedoch ist die Kraft des Willens gemischt mit Stärke, Geduld und Mut in dem wundervollen Wort „Standhaftigkeit“ besser ausgedrückt.
Und der Templer/Jünger muss diese machtvolle im Überfluss vorhandene Kraft anzapfen. Wenn unsere Tage schwierig sind, oder wir müde sind, unter Druck stehen oder uns nicht gut fühlen, wie kommen wir aus
diesen Gefühlen, die uns zu verschlingen drohen, heraus, um unseren erleuchteten Weg fortzusetzen? Wie verwandeln wir die Schatten in Möglichkeiten des Dienens und des Nützlichseins? Wir müssen die Kraft
der Standhaftigkeit anrufen und um die Hilfe des Meister bitten, um unseren Kopf zu heben und fähig zu sein, die Gelegenheiten, die uns ganz nah sind, um uns zu helfen, wahrzunehmen.
Der Templer/Jünger
muss imstande sein, sich in Demut zu hüllen und wieder ein Kind in den Armen des Mutter/Vater-Meisters zu werden, und darum bitten, in dem warmen, zärtlichen Schutz und der heilenden Kraft des Einen gewiegt
zu werden. Denn wenn wir Templer nicht die Demut lernen können, die Heilung und die Ratschläge von den Großen anzunehmen, wie können wir voraussetzen, dass andere dazu fähiger sind? Nur wenn wir imstande sind,
im durchdringenden Licht der Wahrheit zu stehen, können wir die gleiche Kraft nutzen, Licht in die dunklen Plätze
der Welt zu senden. Nur wenn wir mit Freude lachen können, wenn wir die wahre Einfachheit der
Tempelbelehrungen erkennen, können wir das herzliche Lachen mit anderen teilen.
Wenn wir diese Lektionen anerkennen und anfangen, sie in unser eigenes Sein aufzunehmen, fangen wir an, als Templer/Jünger zu
leben und Schönheit in Alltagsleben zu sehen und imstande zu sein, sie auf andere auszustrahlen. Vom ängstlich sein, fangen wir an, die Angst anderer zu verstehen, und wir beginnen zu lernen, wie man diese Angst
heilt. Wie uns die Meister zugehört haben, daraus können wir lernen, wie man anderen zuhört. So wie wir von der Liebe des Meisters berührt wurden können wir unser Tun in liebevolle Freundlichkeit darbieten.
Während wir unsere Erfahrungen machen, erlangt der Templer/Jünger dadurch Weisheit, dass er die Geschehnisse in das Licht Gottes stellt und sie alchemistisch in Weisheit verwandelt sieht. Auf diese Weise werden
wir uns langsam der gegenseitigen Durchdringung bewusst, des Einsseins.
Als Antwort auf die Frage: “Was bedeutet es, im Alltag ein Templer zu sein“ würde ich sagen: „Lebt das Leben so, als wenn wir jede
Minute zu Gott sprechen würden, erörternd mit dem göttlichen wie und was wir verbessern können, wie wir durch diese letzte Prüfung oder Herausforderung hindurchkommen können, wie wir jene Aufgabe besser
verrichten können; die Gespräche sind endlos. Versuche Gott in jedem Augenblick zu sehen – Dimensionen von Stärke werden sich öffnen, eine tiefere Sicht der Wirklichkeit folgt. Wohnt so viel wie möglich
in Gott und stützt euch auf Ihn, und die Welt verändert sich, das Leben verändert sich und Gelegenheiten und Wahrheit werden uns in Staunen versetzen. Es ist wirklich das aufregendste Leben, das wir leben
können, es ist wahrhaftig die herausforderndste und ehrfurchtgebietendste Wirklichkeit, die wir haben können, und es ist wirklich eine Reise, die uns Ehrfurcht einflößen und uns mit ihren Wundern inspirieren
wird.
Elaine Wight
Schweigen und Reden
Hedwig Dietrich
In unserer Zeit wird sehr viel geredet: zur Ehre Gottes, zur Belehrung, zur Darlegung wissenschaftlicher Erkenntnisse, zur Verteidigung
von Recht und Freiheit und auch zum Fortschritt der Menschheit; aber ebensoviel oder noch mehr gebraucht der Mensch die Sprache nur, um sich selbst herauszustellen oder um die Zeit totzuschlagen. Auch das Reden
über öffentliche oder fremde persönliche Angelegenheiten ist sehr im Gange. Während eine sachliche Kritik gut und günstig für den Fortschritt sein kann, ist die persönliche Kritik mit dem Ziel, einen Menschen
in seiner
Stellung unmöglich zu machen oder wenigstens sein Ansehen herabzusetzen – wie man solches hauptsächlich im politischen Leben oft beobachten kann -, geradezu teuflisch und auch für den Kritiker
selbst ein Fluch. Eine besondere Art des Kritisierens bildet die üble Nachrede, der meistens keine bewusst böse Absicht zugrunde liegt, sondern wohl nur etwas Gehässigkeit und der Wunsch nach eigener Geltung.
Manche Menschen glauben, ihre eigene Größe und Tugend dadurch erhöhen zu können, dass sie das Licht anderer trüben.
Die Sprache wird auch benutzt, um sich ein Verdienst damit zu machen; deshalb schreiben
Schriftsteller oft nicht ihre eigene Meinung oder Über-zeugung, sondern das, was die Menschen lesen wollen und sich deshalb besser verkaufen lässt. Ebenso werden auch in einer geselligen Runde oft Äußerungen
getan, die nur einer reibungslosen Unterhaltung dienen und vielleicht, um dem Partner zu imponieren, sonst aber ganz sinnlos sind, Im 90. Psalm heißt es ja: „Wir bringen unsere Tage zu wie ein Geschwätz.“
Und in Mattäus 12, Vers 36 lesen wir: “Die Menschen müssen Rechen-schaft geben am jüngsten Gericht von einem jeglichen unnützen Wort, das sie geredet haben.“
Eine weitere Art, die Sprache zu gebrauchen,
ist nicht allein auf das Kritisieren anderer beschränkt, sie ist auch nicht als durchaus böse zu bezeichnen, sondern entspringt einfach dem Wunsch zu reden. Hierzu heißt es in der T. L. Nr. 13: „Der Schaum,
welcher an die Oberfläche eines unbewegten Pfuhls steigt, rührt von einem Bestreben der Natur her, den Inhalt des Pfuhls zu reinigen. Der Ausschlag auf der Haut eines Menschen entsteht aus dem Bemühen der Natur,
den Blutstrom dieser Natur zu reinigen. Die Flut von Unsinn, der ununterbrochene Wortschwall, den sogar der Schlaf bei manchen Menschen nicht eindämmen kann, rührt von einer entsprechenden Tätigkeit der Natur
her, welche sie einleitet, um den Verstand zu klären, indem der Schaum gedankenloser Worte herausgeworfen wird. Eine Anstrengung, die wirkende Energie zu verdichten oder zu konservieren, ehe sie ihre Arbeit
geleistet hat, würde in allen sol-chen Fällen beklagenswerte, innere Zustände schaffen. Obgleich der Schaum, der Ausschlag, die langweiligen Tiraden von einem äußeren Standpunkt aus nicht wünschenswert sein
mögen, ist diese Tätigkeit in ihrem Endeffekt während einiger Entwicklungsvorgänge oder bis die Kraft richtiger Konzentration erlangt ist, auf den inneren Ebenen ganz entschieden hilfreich.“
Wie schon aus
der eben zitierten Tempellehre hervorgeht, kann es eine allgemein gültige Regel für den Gebrauch des Wortes nicht geben. Die Sprache selbst und ihr Gebrauch sind ein Ausdruck des jeweiligen Entwicklungsstandes der
Menschheit, und ebenso ist der persönliche Gebrauch des Wortes ein Ausdruck der geistigen Entwicklung des Einzel-
menschen. Was von der großen Masse der Menschheit als üblich und sogar dem Fortschritt dienlich
hingenommen werden muss, kann nach den Regeln der Schülerschaft des Okkultismus eine große Sünde sein.
Paulus sagt im Brief an die Epheser 4, Vers 29: „Lasset kein faul Geschwätz aus eurem Munde gehen,
sondern was nützlich zur Besserung ist, wo es Not tut, dass es holdselig sei zu hören.“ Und im Rüstzeug des Templers lesen wir: „Mehr als alle anderen Glieder gilt es, unsere Zunge zu beherrschen. Dies ist
das heiligste Gebot und wurde ganz besonders uns, die wir nach Vollkommenheit streben, als unsere notwendigste Aufgabe erteilt.“ Den Grund für diese ernste und wohlwollende Ermahnung finden wir in folgenden
Worten einer weiteren Tempelbelehrung angegeben. Es heißt dort: „Worte sind Kräfte und Formen genau festgelegter und feststellbarer Schwingungsraten.“ – „Eine Idee, in das Gewand einer Reihe von
Buchstaben, Worte oder Klänge gekleidet, wird durch einen der Photographie gleichen Naturprozess zu einem deutlichen, objektiven Bild im Astrallicht. Wird diese Idee von einem verkörperten Wesen ausgesprochen,
gesanglich wiedergegeben oder niedergeschrieben, so ist sie von dieser Zeit an während eines ganzen großen Zeitalters mit der astralen oder mentalen Essenz des in Manifestation befindlichen Individuums
unauslöschlich verbunden.“ H. P. Blavatsky, der diese Tatsachen bekannt gewesen sind, sagte deshalb, dass schon das Benennen des Menschen mit einem Namen diesen unter den Einfluss ganz bestimmter Kräfte bringt,
mit denen er sich auseinander
zu setzen hat. Hieraus geht deutlich hervor, welche Gefahren sich schon aus einer üblen Nachrede ergaben, ganz zu schweigen von den furchtba-ren Wirkungen einer böswilligen,
gehässigen Behauptung.
Jedes Wort ist eine Kraft, und in der Tempelbotschaft „Der Panzer des Glaubens“ heißt es: „Wenn eine einzelne Schneeflocke, achtlos inmitten anderer ihrer Art gerollt, dem Regen
ausgesetzt und der Gewalt de Eiskö-nigs überlassen wird, gibt sie ein Wurfgeschoss, mit dem du einen Riesen fällen kannst. – eine achtlose Gebärde, ein gedankenloses Wort, das sich mit anderen gleicher Art
verbindet, ausgesetzt dem Hauche eine unlauteren Gemütes, kann die Seele, die du am meisten liebst, zu Boden schlagen und verkrüppeln.“ Den Wirkungen entsprechend werden auch die karmischen Folgen für den
Verursacher sein. Im 18. Kapitel der Sprüche Salomos lesen wir: „Einem Mann wird vergolten, danach sein Mund geredet hat, und er wird gesättigt von der Frucht seiner Lippen. Tod und Leben steht in der Zunge
Gewalt.“ Auch Erasmus von Rotterdam sagt: „Von der Zunge hängt des Menschen Glück und Würde ab.“ Durch unbeherrschte, gehässige Reden, dem oft das abfällige Kritisieren gegenteiliger Meinungen, aber auch
Neid oder Zorn zugrunde liegen, ist schon viel Unheil in die Welt gebracht worden, und es ist nicht abzuleugnen, wenn gesagt wird, dass die Menschheit sich selber die Hölle auf Erden schaffe.
Was ist nun die
Ursache für die Neigung des Menschen zu gehässigen und oft unwahren Worten? Wir haben vorhin gehört, dass der persönliche Gebrauch der Sprache ein Ausdruck der geistigen Entwicklung des betreffenden Menschen
ist. Worte sind in Erscheinung getretene Gedanken, und diese wiederum haben ihre Ursache in entsprechenden Gefühlen, Neigungen und Wünschen. In der Botschaft „Richte nicht!“ wird uns deshalb gesagt: „In
deinem eigenen Herzen liegt verborgen alles Böse, das du zur Last dem Bruder legst. In dir selbst zerstöre es und niemals wirst du es in deinem Bruder sehen!“
Um zu lernen, unsere Zunge zu beherrschen,
müssen wir also zuerst das Herz reinigen und unser Gedankenleben dem Willen unseres Höheren Selbst entsprechen ordnen und sogar ständig unter Kontrolle halten. Oft hört man sagen: Gedanken sind zollfrei. Lieber
beiße ich in die Zunge, als dass ich ausspreche, was ich denke. Dieser Ausspruch mag vom Standpunkt eine Weltmenschen weise sein, weil eine solche Einstellung mindestens eine unmittelbare üble Szene mit
anschließender persönlicher Feindschaft vermeidet. Vom Standpunkt de Schülers aber ist schon der Gedanke ein Sünde und der Beginn des bösen, also eine karmische Be-lastung. Oft wiederholte Gedanken entwickeln
sich in den inneren Welten zu einem mächtigen astralen Riesen, einer Kraft, die nicht nur den eige-nen Schöpfer, sondern auch andere Menschen zu verführen sucht, jenen Gedanken, der sie ins Leben rief, zu
wiederholen. Hieraus ergibt sich unsere große Verantwortung auch für unser Gedankenleben. In der Botschaft „Die Harfe der Unendlichkeit“ werden wir ermahnt: „Vergiss nicht, Kind meines Herzens, dass du ein
Welterbauer bist, dass Millionen unerschaffener Wesen nur des Spieles deiner Finger warten auf der Harfe der Unendlichkeit, um ins Dasein zu treten als Triumphgesänge des Sieges und Lebens oder als satanische
Missklänge, die notgedrungen in Übel und Vernichtung enden müssen. „ Meister Morya sagt in „Agni Yoga“ : „Hungersnot, Dürre und Krankheit sind Wirkungen übler Gedanken.“
Wir alle wissen, wie schwer
es ist, unsere Gedanken im Zaum zu halten oder gar unliebsame Gedanken abzuschalten. Die einzig erfolgreich Me-thode besteht darin, anstelle der bisherigen negativen Kräfte in uns positi-ve Kräfte ins Leben zu
rufen, üble Gedanken durch solche liebreicher, helfender Art zu ersetzen und sich mit ganzem Herzen diesen zu widmen.
Der Weg der Schülerschaft ist auch ein weg des Dienens. Indem wir uns den aufbauenden
Kräften des Lebens gegenüber nützlich erweisen, ordnen wir auch unseren eigenen Gedankenkörper, denn wie uns gesagt wurde, ist die Kraft der Konzentration ein Resultat jahrelanger Arbeit im Dienste der
Menschheit. Die Kraft der Konzentration aber ist notwendig, um nicht mehr Sklave umherziehender mentaler Kräfte, einer Art astraler Landstreicher zu sein, auch nicht Sklave der eigenen niederen Wunschnatur, sondern
ein Herr seiner Gedanken, ein selbstverantwortlicher Verwalter göttlicher Kräfte. Bei Erreichung dieses Zieles wird der Mensch auch seine Zunge zu beherrschen gelernt haben, und er wird weise geworden sein,
die rechten Worte zur rechten Zeit zu sprechen und auch zu schweigen, wenn es notwendig ist, z. B. um einen anderen Menschen nicht zu verwirren oder um ein heiliges Geheimnis zu hüten.
So ist es allen Menschen
anheim gegeben, durch Umwandlung ihrer nie-deren Gedankenkräfte in entsprechend höhere, den Höllenzustand auch unseres Planeten in ein Paradies umzugestalten.“
Ich schließe mit einigen Worten aus dem Rüstzeug des Templers:
„Ich will auf meine Worte achten, damit meine Zunge niemanden verletze.
Schweigen ist die Lehre der Heiligen. Durch Schweigen erhält man
Gewalt über seine Zunge.
Aus demselben Munde gehet hervor Beten, Lobpreis und Liebe, und wie vieles andere, das zu diesen Tugenden im Gegensatz steht.
Seine Zunge zu bezwingen, ist das Merkmal erlangter
Selbstbeherrschung. Es hilft uns, das in uns vorhandene Böse zu bezwingen.
Der Ewige, der Allweise, der Allerheiligste hat den Menschen die Macht der Sprache verliehen zu seinem größeren Ruhm. Nur der Mensch
kann in dieser niederen Welt mit seinen Lippen die Wahrheit verkünden und Liebe offenbaren.
Christus, das Wort, kam zu uns, um uns zu lehren, wie zu sprechen und wann zu schweigen sei, damit das Gesetz der
heiligen Wachsamkeit unsere Lippen behüte.
Sowohl unsere Rede als auch unser Schweigen sollten – durchdrungen vom Christusgeist –Gottes Ruhm verkünden.
Von nun an möge unsere Rede nur dienen:
Dem Gesetz der Güte und der Stimme der Wahrheit und,
um zu lobpreisen und um den Geist Gottes in uns sprechen zu lassen. Möge Gott durch jedes von uns gesprochene Wort verherrlicht werden.
TL  Buch 4  S. 527  Kosmische Bilder 
Die erste Lehre, die dem persönlichen Schüler eines Initiierten erteilt wird, betrifft die Notwendigkeit, SCHWEIGEN zu üben. Es geschieht
keineswegs nur zu dem Zweck, bessere Bedingungen für die Entwicklung der inneren Sinne zu schaffen, dass diese Aufgabe so nachdrücklich eingeschärft wird. Hauptsächlich soll damit erreicht werden, dass der
Schüler nicht nur seine eigene Sprache beherrscht, sondern sich
auch befähigt, die Rede anderer Menschen einzuschränken, indem er es
verschmäht, in seine magnetische Sphäre die gehässigen Kräfte
einzu-lassen, die durch den Ton geschaffen und durch bösartige Gedanken beschwingt werden. Er erschwert dadurch unnötiges Reden.
Wer im SCHWEIGEN lebt, lernt es, seine Mitmenschen zu lieben und sie so
gründlich zu verstehen, dass er es ablehnt, sich mit der flüchtigen Wirkung ihrer Fehler zu beschäftigen; denn er weiß, dass das Gute, dessen sie fähig sind, viel machtvoller ist als das Böse und dass
letzteres bei richtiger Übung leicht ausgeschaltet werden kann. Er weiß, dass die Kräfte des Argwohns, der scharfen Kritik und Verurteilung, die er selbst aussendet und die von der sensitiven magnetischen Sphäre
eines anderen aufgenommen werden, das Übel nur verschlimmern. Dadurch würde aber der Kampf zwischen Gut und Böse für den anderen noch schwerer, und er selbst müsste durch die Rückwirkung derselben Kräfte, die
er erzeugt und ausgesandt hat, leiden. Es ist also zu aller erst eine Sache des Selbstschutzes, sich in der Tugend des SCHWEIGENS zu üben.
Was es bedeutet, im täglichen Leben ein Templer zu sein.
Von Eleanor L. Shumway, 2006
In Augenblicken der Stille, wenn wir die Gegenwart Gottes intensiver spüren, können wir die Liebe empfangen, die in unsere Seelen fließt, und dann sind wir in dieser
schöpferischen Partnerschaft verpflichtet, diese Liebe in jeden Moment unseres Tages fließen zu lassen. Der Kanal dafür ist der einfache Vorgang, die Goldene Regel zu praktizieren, die Verkörperung der
Bruder- Schwesternschaft. Hier sind fünf praktische Vorschläge, wie dieses im täglichen Handeln umgesetzt werden kann:
1. Sei zärtlich, liebevoll, freundlich, verzeihend und nimm aufrichtig die, mit denen
du jeden Tag Kontakt hast, an. Versuche nicht, die Menschen um dich herum zu ändern oder zu verbessern. Wir sind so damit beschäftigt, die andere Person zu verbessern, dass wir dabei vergessen, einfach zu lieben.
2. Beachte die einfache Höflichkeit, jedem in deinem Leben von ganzem Herzen „Gute Nacht“ und „Guten Tag“ zu sagen, und das jeden Tag.
3. Wenn du etwas siehst, was gelobt oder wahrgenommen zu werden
verdient, oder etwas wofür gedankt werden sollte, sag es anderen von ganzem Herzen, und zwar jeden Tag.
4. Höflichkeit und gute Manieren spielen eine wichtige Rolle im spirituellen Leben.
5. Schütze dich
dagegen, den Kräften des Ärgers, der Eifersucht, des Neides, der Gereiztheit, des Spottes, der Neugier und der Kritik gegen irgend jemanden nachzugeben.
Diese einfachen Regeln lassen das Beste in uns zum
Ausdruck kommen, sie sind In der Tat ein Ausdruck unseres Lebens mit Gott. Die Erkenntnis, dass wir tatsächlich ein Leben mit Gott haben, ob wir es mögen oder nicht, bringt leuchtende Farben und ungeahnte Tiefen
in das Gewebe unseres Lebens. Wir müssen zu Gott mit Freude und Liebe sprechen, Gott zuhören, mit Gott lachen und weinen und alles Gestalt verkörpern, was wir von Gott wissen und fühlen.
Liebst du mich ?
Leben als Templer im Alltag ist für mich die tägliche Vergegenwärtigung und Umsetzung der einen entscheidenden Frage, die Gott uns stellt: Liebst du mich ?
Denn das, was ich liebe, ist mein
Schatz. Und zu dem, was ich liebe, bin ich bestrebt.
Diese Frage wird an uns herangetragen durch die sogenannten kleinen Dinge des alltäglichen Lebens. Und wie wir auf diese re-agieren, stellt die Antwort dar.
Was ich liebe und wem ich deshalb meine Treue schwöre, ist von entscheidender Bedeutung für die eigene Entwicklung! Es ist der Magnet, der alle kleinen Spänchen – durch die „kleinen Dinge“ –
auszurichten vermag, und damit meine grundlegende Geistesrichtung anzeigt. Diese grundsätzliche Ausrichtung ist die Antwort.
Aber wie fällt sie aus? Es gibt den Ausspruch: „Gib den Kaiser was des Kaisers
ist, und Gott was Gottes ist.“
Dies ist für mich ein Bild meiner eigenen polaren Natur. Aber woher soll die junge Seele wissen, was sie lieben soll?
Das nun ist der Grund, warum sie von ihrem Vater
ausgesandt wurde – sich selbst, das heißt, das Göttliche in sich Selbst zu erkennen – und lie-ben zu lernen. Ja, sie ist ins Sein gesandt, um zu lernen, sich zu ent-scheiden, was es sich lohnt zu lieben.
Zuerst ist sie geblendet vom Widerschein der Täuschungen, der vielen differenzierten, zunächst faszinierenden Formen, und verläßt so die sie noch geborgene Ordnung der geistigen Ebenen. In der Auseinandersetzung
mit der zunehmenden Dunkelheit, die zum Leiden führt, stellt sie sich die Frage nach dem Licht. Sie erinnert, stellt sich selbst die Frage, was oder wer sie ist, nach dem Woher und Wohin. Am tiefsten Seelenpunkt
wird sie sich ausrichten, wenn sie die Täuschungen voll ausgekostet und als solche erkannt haben wird – dann wird sie sich entschieden haben, was es sich lohnt zu lieben. Das heißt noch nicht, daß die
Seele das Licht, das Göttliche, dem sie nun zustrebt, in seiner ganzen Fülle bereits erkannt hat. Sie kennt nun lediglich die dunklen, unliebsamen Umstände.
Der Vater hat seine Kinder noch nie ohne Gesetze
gelassen. Aber die Kinder werden sich an diese erst halten, wenn sie wissen, was es heißt, nicht ihnen gemäß zu leben.
Wenn die Seele dies nun weiß, kann sie dem Kaiser dienen – denn dieser ist durch
göttliches Gesetz eingesetzt -, unter Beachtung der göttlichen Gebote. Des Kaisers Gesetze haben Gültigkeit, solange sie nicht die göttlichen überschreiten.
Das heißt, ich habe mich um meine persönlichen
Bedürfnisse insoweit zu kümmern, damit ich mittels der Persönlichkeit den Geboten des Vaters folgen kann.
Alle Menschen kennen diese in den christlichen zehn Geboten, in der Goldenen Regel oder in Seiner
christlichen Botschaft: „Der Mensch soll den Menschen lieben.“
Es ist so einfach!
Und doch fragen die Menschen zu allen Zeiten in ihren verworrenen Um-ständen – „Was soll ich tun?“ – und folgen
den Verführern, geben dem Ruf der eigenen dunklen Seite nach. Wenn die Seele aber weiß, daß diese Versuchung bleiben wird, bis sich die eigene niedere Seite des Seins (des Kaisers) vollständig und für immer mit
dem eigenen Höheren Selbst vereinigt haben wird – ist sie gewappnet und kennt die Gefahren.
Der Eingang zum Heiligtum wird aber bewacht vom Hüter, vom Versucher, der alles Unreine in der eigenen Natur, sofern
vorhanden, in Resonanz bringen wird, das heißt zum Ausbruch.
Darum brauchen wir des Vaters Gebote, denn diese führen uns in! der Versuchung. Diese können wir nur erfolgreich bestehen, wenn wir ihnen
treu sind.
Es ist so unglaublich einfach und scheinbar doch so schwer.    
Wer bewußt gemäß der Goldenen Regel lebt, antwortet auf die von Gott gestellte Frage mit:
„Ja, ich liebe Dich!“
Im Kirchenraum unseres eigenen Lebens werden wir so täglich, ja stündlich gefragt – und als Templer möchte ich stets gerne sagen: „Ja, ich liebe Dich!“.
Das heißt für mich Templer sein im Alltag.
FaH 
Nur heute
Nur heute will ich versuchen, diesen einen Tag zu leben und nicht alle meine Lebensprobleme auf einmal zu lösen. In zwölf
Stunden kann ich manches tun, vor dem ich zurückschrecken würde, wenn ich heute schon wüsste, es ginge mein Leben lang so weiter.
Nur heute will ich glücklich sein. Das setzt voraus, dass das Wort Abra-ham
Lincolns zutrifft: „Die meisten Menschen sind so glücklich, wie sie es sich vorgenommen haben.“
Nur heute will ich mich den Umständen anpassen, so wie sie sind, und nicht versuchen, die Umstände meinen
Wünschen anzupassen.
Nur heute will ich meinem Geist neue Kraft geben. Ich will etwas Nützliches lernen. Ich will etwas lesen, was Mühe, Nachdenken und Konzentration verlangt.
Nur heute will ich in
dreifacher Weise meine Seele üben: Ich werde jemandem Gutes tun und dafür sorgen, dass es niemand erfährt. Ich werde wenigstens zwei Dinge tun, zu denen ich keine Lust habe – nur zur Übung. Und wenn ich
gekränkt werde, will ich es mir – nur heute – nicht anmerken lassen.
Nur heute will ich so gut aussehen, wie ich irgend kann. Ich will mich sorgfältig anziehen, leise sprechen, mich höflich benehmen,
nichts und niemanden kritisieren und auch nicht versuchen, jemanden zu bessern oder ihn zur Ordnung zu rufen – außer mich selbst.
Nur heute will ich mir ein Programm machen. Ich werde es sicherlich nicht
genau einhalten, aber ich will wenigstens eines haben. Ich will mich damit vor zwei Übeln bewahren: Hast und Unentschlossenheit.
Nur heute will ich eine halbe Stunde allein sein, um nachzudenken und mich zu
entspannen. In dieser halben Stunde will ich mich bemühen, eine bessere Übersicht über mein Leben zu gewinnen.
Nur heute will ich mich nicht fürchten. Ich will mich vor allem nicht fürchten, Schönes zu
genießen, und erst recht nicht vor der Überzeugung, dass das Leben mir soviel gibt, wie ich dem Leben gebe.
Templer sein im Alltag
Mensch sein, Templer sein im Alltag. Wie kann das
aussehen. Mehr als Worte stehen oft einfache Beispiele, wie man sie täglich, meist ungesehen und unerwähnt, erleben kann. Ein Beispiel wie so etwas aussehen kann und was es auch bei einem selbst bewirken kann im
Folgenden. Es ist in der Ichform geschrieben, aber nicht von mir persönlich erlebt. Das zur Klarstellung.
„Vor einer Weile habe ich vom Auto aus auf dem Bürgersteig einen betrunkenen älteren Mann immer
wieder umfallen sehen. Er versuchte im-mer wieder aufzustehen, hat es allerdings nicht geschafft. Ich hatte ihn gefragt, ob ich ihn nach Hause fahren solle und er hat dankend angenommen. Er konnte nur wenig Deutsch
aber er hat mir erzählt, dass er aus Russland kommt. Die Straße, in der er wohnt, hat er mir gezeigt und die Hausnummer hat er mit seinem Finger auf das Armaturenbrett gemalt. So haben wir uns verständigt. Er
wohnte sehr abgelegen im einem alten verwahrlosten Übersiedlerheim und ich wurde etwas misstrauisch angeschaut, als ich den alten Mann eingehakt zum Haus brachte. Nachdem mir bestätigt wurde, dass er hier wirklich
wohnt und dass man sich um ihn kümmern würde, bin ich wieder gefahren, denn nun war er wieder bei seiner Familie. Ich hatte daraufhin den ganzen Tag ein unglaubliches Glückgefühl in mir. So als wäre
das der Dank für eine gute Tat. Das hatte ich so bisher noch nicht erlebt, wenn ich jemandem geholfen hatte“.
Meditation
Die heilsamen Kräfte der Natur existieren
wirklich, ganz getrennt von den medizinischen, die der Arzt wachruft, indes existieren sie wie Elektrizität. Um sie nutzbar zu machen, ist es vonnöten, dass wir sie auf uns ziehen, bündeln und konzentrieren. Dies
bedingt dreierlei: einen starken und hinreichenden Glauben, gesteigerte Aufmerksamkeit, und dass wir unser ganzes Wesen entspannen und still werden.
Übungen und Meditationen, die den Heilungsprozess unterstützen:
1.Lege dich, den Rücken gerade, auf eine flache Oberfläche (z.B. auf einen Teppich auf dem Boden). 2. Lass den Körper vollkommen schlaff
werden. 3. Atme entspannt mit geschlossenen Augen , d.h. langsamer als normalerweise. Atme langsam aus und ein, halte den Atem zwei Sekunden lang an, und atme dann wieder langsam aus. Wiederhol das drei oder
viermal. Während des Einatmens sollst du die vorstellen, dass du die heilsame Kraft der Natur einsaugst; während des Ausatmens sollst du die vorstellen, dass die Krankheit aus deinem Körper getragen wird. (Achte
darauf, dass du dein Ego beim Einatmen als das aktive Agens bezeichnet wird, nicht aber beim Ausatmen, und dass der Wechsel spontan bewirkt wird.) 4. Lass alle persönlichen Probleme fahren. 5. Denk über die
Existenz der Seele nach, die du bist, und über die unendliche Lebens-kraft, die dich umgibt und in der du weilst und lebst. 6. Streck die Arme neben die aus, die Hände geöffnet, damit du die Lebenskraft entweder
durch die Handinnenflächen oder durch den Kopf einsaugen kannst. (Dadurch wird durch stille Meditation der Kontakt hergestellt mit der Höheren Macht, auch schöpfst du dadurch aus der aufbauenden und heilsamen
Lebenskraft, die ein Attribut dieser Macht ist.) Zieh sie in dich hinein. Lass sie sich über den ganzen Körper ausbreiten. Lass ihr Allwissenheit die dorthin lenken. Wo sie am dringendsten gebraucht wird, ob zum
befallenen oder zu einem anderen Teil, welcher der erste Grund der Krankheit ist. 7. Leg die Hände auf die erkrankte Körperstelle, und lenk die Kraft bewusst durch die Hände zum Körper. Die Handinnenflächen
sollten sich warm anfühlen. 8. Ruf dir in der Vorstellung das durchdringende Gefühl GOTTES und seine unendliche Güte ins Gedächtnis.
Eine den Heilungsvorgang stützende Übung;
Atme tief, aber langsam
und ohne Eile ein. Konzentrier dich mit jedem Atemzug auf die Lebensessenz, die einströmt in jeden Körperteil und jede Zelle durchdringt, bis der ganze Körper eingetaucht ist in diesen Strom und von ihm gehalten
wird.
Es ist möglich, die heilende Kraft des weißen Lichts in der Vorstellung und
durch tiefes Ein-und Ausatmen zu jedem schmerzenden Teil des Körpers oder zu jedem Organ zu lenken, das nicht funktioniert.
Damit wird das Problem zwar nicht augenblicklich behoben, indes trägt es doch zum Heilungsprozess bei.
Was geschieht während dieser entspannten Stimmungen? Der Brenn-punkt des bewussten Geistes verlagert sich
aus dem Fleisch und den lebenswichtigen Mittelpunkten, was dazu führt, dass der unbewusste Geist uneingeschränkte Macht darüber hat. Was ergibt sich daraus? Beschädigtes Körpergewebe wird wieder geheilt, das
ermüdete Nerven- und Muskelsystem wieder gestärkt. Je vollkommener die Entspannung und die inwendige Tätigkeit der Seele, umso vollkommener die Erholung.
Wenn euer Verstand in Einklang steht mit dem
Universellen Geist und euer Herz auf die grundlegende Liebe hinter den Dingen eingestellt ist, mag das mannigfaltige Wirkungen hervorrufen. Eine davon ist vielleicht, dass körperliche Krankheiten sich geheilt sehen.
Aus „Gib jetzt nicht auf“ von Paul Brunton
Singt zart und leise!
Aus Lichter Höhe
Singt zart und leise, ihr glücklichen, hoffnungsvollen, hilfreichen Herzen, die ihr
schon fühlt, wie das erste schwache Pochen des starken Lebens-pulses anhebt in dem noch ungeborenen Kinde – der neuen Menschheit!
Zart und leise erhebt eure Stimme! Noch ist die Zeit für laute Siegeshymnen
nicht gekommen. Aber euren Gesang lasst erklingen und nimmer mehr verstummen. Das Kind ist jetzt empfangen. Die Wehen seiner Geburt durchdringen seiner Mutter Seele. Doch ist die Qual auch hart und lang, ihr Ende
ist bereits in Sicht.
Gott und euch wird nun ein andrer Sohn, ein andrer König geboren werden, der herrschen wird in Herrlichkeit und großer Kraft.
Ihr aber, die ihr den Frauen Tränen erpresst und tiefe
Furchen in das Antlitz der Männer grabt, die für eure Sünden leiden, kriechet hinab in die Höhlen der Unterwelt. Denn in dem neuen Zeitalter wird für Weinende keine Stätte sein, und ihr müsst alle Tränen
weinen, die jetzt um euretwillen aus den Augen derer fließen, die euch in Liebe dienen.
Ihr, die ihr jetzt leidet, stärkt euer Herzen, in Zuversicht und Geduld wartet auf die Zeit des Friedens, auf dass ihr
Ausdauer in eurem Schmerz gewinnt!
Das Richteramt überlasst in Ruhe dem Gesetz! Denn der Preis und die Ehre des Bannerträgers im Wanderzuge durch die kommenden Jahrhunderte werden eure sein!
Bergeshöhe
Wenn du den abgekürzten Weg zur Bergeshöhe nimmst anstatt den aus-getretenen Pfad, der sich herumwindet, dann musst du Kummer und Schmerz erleiden für das, was du an Zeit gewinnst.
Denket daran, ihr
Tempelmitglieder, die ihr den Meister von Angesicht zu Angesicht sehen möchtet, die ihr in Augenblicken der Erhebung das Licht eures Höheren Selbst anruft, dass es in die dunklen Ecken eures Seins scheine, die ihr
geistige Kräfte und Wissen um jeden Preis verlangt und alles aufbietet, was ihr seid oder zu sein hofft. Denket daran, sagen wir, sobald die Prüfungen kommen, wenn Dunkelheit um euch ist, wenn ihr stolpert und
fallt, wenn euch die wilden Tiere begegnen, die in den Höhlen eurer niederen Natur umherstreifen, wenn ihr den Weg verfehlt, wenn ihr euch der undurchdringlichen Felswand gegenüber seht oder den Sümpfen der
Selbstsucht, den unergründlichen Teichen von Schlamm und Verleumdung, in dem ihr euch bespritzt abmüht, bis ihr durch unaussprechliches Schrecken versucht seid, euch umzuwenden und auf den weltlichen
Weg
zurückzufliehen, um den gut ausgetretenen Pfad zu nehmen. Denn all diesen und mehr Dingen musst du begegnen und sie überwind-
den, bevor du würdig bist, anerkannt und ein angenommener Schüler zu werden. Denn
bis zu diesem Zeitpunkt bist du nur auf Probe gewesen. Solange du nicht allem standhalten kannst, was die Welt dir zu tragen aufgeben kann, solange du nicht unerschrocken und heiter und gelassen die
Bewährungsproben bestehst, die das Leben dir in rascher, niederschmetternder Folge bringen wird, wirst du vergebens hoffen, dass sich das große Eisentor aufschwingt, das dich von der Gegenwart des Meisters trennt.
Ehe du überhaupt auf den rechten Pfad geraten kannst, musst du mindestens vier Bewährungs-Fähigkeiten besitzen, welche nicht unbedeutend sind.
Diese lauten:
Unterscheidung
Nicht anhängen an Handlungen oder ihre Ergebnisse
Selbstbeherrschung
Wunsch nach Emanzipation (Befreiung).
Unterscheidung
Unterscheidung zwischen dem Wirklichen und Vergänglichen lässt
es zu, dass die irdischen Dinge nach ihrem wahrem wahren Wert eingeschätzt
werden; zeigt dir, was Prinzipien sind und was nur bloße Einzelheiten, die so viele mit Prinzipien verwechseln. Sie zeigt euch auch
die Beziehung zwischen dem Persönlichen und dem Unpersönlichen, deren Unkenntnis so viele Lernende verwirrt. Wie oft fallen sie bei der ersten Prüfung der Persönlichkeit herunter, werden aufgesaugt von
düsteren Schatten. Das Hassgefühl eines anderen Gemüts verändert sofort ihr eigenes, und die ganze unabhängige Grundlage für wahre Tat geht verloren. Stehe denn auf deinen mentalen Füssen, o Kandidat, oder
bleibe weg vom Fortschritt.
Nicht – Anhängen
Nicht anhängen ist die zweite Fähigkeit. Widme alles dem Höchsten Selbst. Lass fahren dahin! Erlange alles, indem du alles aufgibst. Besitze alles,
indem du alles aufgibst. Besitze durch Geben. Verliere dein Leben, um es zu finden. Der Ozean gibt alles den Flüssen, aber alle fließen wieder in seinen riesigen pulsierenden Busen zurück.
Selbstbeherrschung
Selbstbeherrschung ist die dritte Fähigkeit: Kontrolle der Gedanken, der Sinne. Selbstbeherrschung erhält das Gemüt unverändert, und dies bedeutet Yoga – Vereinigung von Gemüt und
Seele. Das heißt, die Seele kann sich dem Gemüt nur mitteilen, wenn es unbewegt, heiter und gelas-sen, nicht aus der Ruhe zu bringen ist und in diesem Zustand durch den Willen erhalten werden kann.
Selbstbeherrschung gibt anhaltende Duldsamkeit und auch Ausdauer, ohne die ein erreichtes Ziel nicht gehalten werden kann. Ausdauer ist von allem am meisten erforderlich, denn wenn der wahre Pfad beschritten ist,
dann präsentieren die großen Herren des Karma dem Schüler in rascher Folge die karmische Schuld, die er begleichen muss. Das Karma, das über Hunderte von Leben verteilt worden wäre, muss in einigen wenigen
durchlebt werden. Nun Jünger, nimmt es wunder, dass dann Schwierigkeiten auf deinem Pfade auftreten? Willst du nun feige davonlaufen, weil dir der Tempel Beschwernisse gebracht hat? Liebe die Schwierigkeiten, liebe
die großen Herren den Karma, die dein Konto ausgleichen, liebe die Verursacher des Schmerzes – selbst den Gegenstand neben dir, der dich stolpern macht und dich blaue Flecken davontragen lässt.
Selbstbeherrschung bringt auch Glauben sowie Aus-gleich, Friede des Gemütes, Gleichgewicht.
Befreiung
Dann kommt der Wunsch nach Befreiung, ohne den keiner für den wahren Pfad bereit sein
könnte. Dann wird die erste wahre Initiation auf dem Pfade kommen – die erste Ausweitung des Bewusstseins, die anfangen wird, das Geschöpf bewusst mit dem Schöpfer zu verbinden.
Dr. Dower
DIE GEHEIMEN ZEICHEN DER ROSENKREUZER
Sechzehn Zeichen gibt es, an denen ein Mitglied des Ordens der Rosenkreuzer erkannt werden kann. Wer nur wenige dieser Zeichen hat, ist kein Mitglied von sehr hohem
Grade, denn der echte Rosenkreuzer besitzt sie alle.
1.Der Rosenkreuzer ist geduldig.
Sein erster und wichtigster Sieg ist die Eroberung seines eigenen Selbstes. Er ist der Sieg über den
„Löwen“, der einige der besten Nachfolger des Rosenkreuzes bitter verwundet hat. Er kann nicht überwunden werden durch einen wilden und unbesonnenen Angriff , sondern er muß bezwungen werden mit Geduld und
Stärke. Der wahre Rosenkreuzer
versucht seine Feinde durch Güte zu überwinden, und die ,die ihn has-sen, durch Gaben. Er häuft keine Flüche, sondern die feurigen Kohlen der Liebe auf ihre Häupter. Er
verfolgt seine Feinde nicht mit dem Schwert oder mit Ruten, sondern er lässt die Wicken mit dem Weizen wachsen, bis beide reif sind und von der Natur gesondert werden.
2.Der Rosenkreuzer ist gütig.
erscheint niemals düster oder schwermütig oder mit mürrischem oder spöttischem Gesicht. Er handelt gütig und höflich gegen jedermann und ist stets bereit, anderen zu helfen. Obwohl er verschieden ist von der
Mehrheit der anderen Menschen, versucht er doch sich ihren Gewohnheiten, Formen und Gebräuchen anzupassen, soweit es seine Würde zulässt. Er ist daher ein angenehmer Gesellschafter, weiß sich mit den Reichen
ebenso wie mit den Armen zu unterhalten und sich unter allen Gesellschaftsklassen so zu bewegen, dass er ihre Achtung erwirbt; denn er hat den Bären der Gemeinheit (Vulgarität) erlegt.
3.Der Rosenkreuzer kennt keinen Neid.
Bevor er im Orden angenommen wird, muß er durch die furchtbare Prü-fung gehen, der Schlange des Neides den Kopf abzuschlagen, eine sehr schwere Arbeit, denn die Schlange
ist listig und versteckt sich leicht in einer Ecke. Der wahre Rosenkreuzer ist mit seinem Lose stets zufrieden
und weiß, dass es so ist, wie er es verdient. Die Vorzüge oder Reichtü-mer, die andere genießen,
beunruhigen ihn nie, sondern er wünscht an-deren immer das Beste. Er weiß dass er alles erhält, was er verdient, und es kümmert ihn nicht, wenn ein anderer Mensch mehr hat als er. Er er-wartet keine
Gunstbezeigungen, aber er spendet sein Wohlwollen ohne jede Unparteilichkeit.
4.Der Rosenkreuzer prahlt nicht.
Er weiß, dass der Mensch nichts ist, als ein Werkzeug in der Hand Got-tes, und dass er nichts
nützliches durch seinen eigenen Willen vollbringen kann, und dass der letztere nur der im Menschen verdorbene Wille Gottes ist. Gott gibt er alle Ehre, und dem, was sterblich ist, allen Tadel. Er hat keine
zügellose Hast, eine Sache zu vollbringen, sondern er wartet, bis der Meister, der über und in ihm wohnt, ihm seine Befehle gibt. Er be-denkt die Dinge wohl, über die er spricht und gebraucht keine unheiligen
Worte.
5.Der Rosenkreuzer ist nicht eitel.
Er beweist dadurch, dass etwas Wahres in ihm ist, und dass er nicht wie ein mit Luft aufgeblasener Sack ist. Beifall und Tadel lassen ihn unberührt, ebenso wenig
fühlt er sich betrübt, wenn ihm widersprochen wird oder er auf Verachtung stößt. Er lebt in seinem Innern und erfreut sich der
Schönheiten seiner inneren Welt, aber es verlangt ihn nie, seinen Besitz zu
zeigen, oder sich irgendwelcher geistiger Gaben zu brüsten, die er vielleicht errungen hat. Je größer seine Gaben, um so größer wird seine Bescheidenheit sein, und um so mehr wird er den Willen haben, dem
Gesetz zu gehorchen.
6. Der Rosenkreuzer ist nicht ausschweifend.
Er bemüht sich allezeit seine Pflicht zu tun und nach den Befehlen zu handeln, die vom Gesetz aufgestellt sind. Er kehrt sich nicht an
Äußer-lichkeiten noch an Zeremonien. Das Gesetz ist in seinem Herzen einge-schrieben, daher werden alle seine Gedanken und Handlungen von ihm beherrscht. Seine Würde liegt nicht in seiner äußeren Erscheinung,
son-der in seinem wahren inneren Sein, das einer Wurzel verglichen werden kann, aus der alle seine Handlungen entspringen. Die innere Schönheit seiner Seele strahlt auf sein Äußeres zurück und stempelt alle
seine Taten mit ihrem Siegel. Das Licht seines Inneren kann von einem Erfahrenen in seinem Auge wahrgenommen werden; es ist der Spiegel des Göttlichen Bildes in ihm.
7. Der Rosenkreuzer ist nicht ehrgeizig.
Nichts ist der geistigen Entwicklung und Ausdehnung der Seele hinderli
cher als ein enger Gesichtskreis und ein selbstischer Charakter. Der wahre Rosenkreuzer kümmert sich stets weit mehr um die
Wohlfahrt der an-deren als um seine eigenen. Er hat kein heimliches oder eigenes Interesse am Beschützen oder Wohl tun. Er sucht immer Gutes zu tun und versäumt nie eine Gelegenheit, die sich dazu bietet
8. Der Rosenkreuzer ist nicht erregbar.
Es ist klar, dass ein Mensch, der zum Nutzen der Gesamtheit arbeitet, von denen gehasst wird, deren persönlicher Vorteil dabei nicht gewinnt, denn Selbstsucht ist der
Grossherzigkeit entgegen gesetzt, und die An-sprüche der wenigen sind nicht immer mit dem Gesamtinteresse vereinbar. Der Rosenkreuzer empfängt daher oft Widerstände durch enggeistige und kurzsichtige Menschen;
von Verleumdern wird er beschimpft, seine Motive werden verzerrt. Unwissende beurteilen ihn falsch, er wird von den Superklugen lächerlich gemacht und von Narren geschmäht. Alle solche Vorgänge können jedoch das
Gemüt eines wahren Rosenkreuzers nicht erregen oder beunruhigen, ebenso wenig können sie die göttliche Harmonie seiner Seele stören, denn sein Glaube ruht in der Anschauung und dem Wissen der Wahrheit in ihm Der
Widerstand tausend unwissender Menschen wird ihn nicht dazu bringen, von Handlungen abzustehen, von denen er weiß, dass sie gut und edel sind, und er wird sie tun, selbst wenn damit der Verlust von Glück und
Leben verbunden wäre. Gewöhnt
und fähig, sein geistiges Schauen auf das Göttliche zu richten, kann er durch die Täuschungen der >Materie nicht abgelenkt werden, er hängt fest an der ewigen Wirklichkeit.
Umgeben von englischen Einflüssen,
deren Stimmen er hört, wird er von dem Lärm der Tiere nicht berührt. Er lebt in der Gesellschaft jener edlen Wesen, die einst Menschen wie andere waren, die verklärt
wurden und außer dem Bereich des Niedrigen und Gewöhnlichen sind.
9. Der Rosenkreuzer denkt von anderen nicht böse.
Diejenigen, die von anderen übel denken, sehen nur das in ihnen befindliche Übel,
abgestrahlt und widergespiegelt in anderen. Der Rosenkreuzer ist stets bereit in allen das, was gut ist, anzuerkennen. Duldsamkeit ist die Tugend, durch die sich der Rosenkreuzer besonders vor anderen
auszeichnet; und an der er erkannt werden kann. Wenn eine Sache zweideutig erscheint, hält er sein Urteil darüber so lange zurück, bis er ihre Natur untersucht hat; aber bis sein Urteil nicht abgeschlossen ist,
ist er eher geneigt, über jede Sache eine gute Meinung zu haben als eine schlechte.
10. Der Rosenkreuzer liebt die Gerechtigkeit.
Indes erhebt er sich niemals zum Richter über die Fehler anderer, noch
weniger verlangt es ihn, dadurch weise zu erscheinen, dass er Gebrechen
anderer rügt. Auch liebt er den Tratsch nicht und kümmert sich nicht mehr um die Torheiten seiner Mitmenschen, als um das Summen einer
Fliege oder die Luftsprünge eines Affen. Er findet kein Vergnügen daran, politischen oder persönlichen Streitereien, Disputationen oder gegenseitigen Vorwürfen beizuwohnen. Ihn verlangt nicht nach der Schlauheit
eines Fuchses, der Heuchelei eines Krokodils oder der Raubgier des Wolfes, er freut sich nicht beim Aufwirbeln von Schmutz. Der Adel seines Charakters hebt ihn empor in eine Sphäre hoch erhaben über solche
Nichtigkeiten und Abgeschmacktheiten, und da er über der sinnlichen Region ist, in der die gewöhnlichen Sterblichen ihr Glück und Zufriedenheit finden, lebt er mit jenen, die nicht übel von einander denken, die
nicht frohlocken über eine Ungerechtigkeit, welche ihrem Bruder angetan wurde, oder sich lus-tig machen über seine Unwissenheit oder schadenfroh über sein Unglück sind. Er freut sich der Gesellschaft derer,
die die Wahrheit lieben und von dem Frieden und der Harmonie des Geistes umgeben sind.
11.Der Rosenkreuzer liebt die Wahrheit.
Kein Teufel ist schlimmer als Falschheit und Verleumdung. Unwissenheit ist
etwas Nichtvorhandenes, aber Falschheit ist die Substanz des Übels. Der Verleumder freut sich immer, wenn er etwas gefunden hat, worauf er seine Lügen aufbauen kann, um sie dann wie Berge anwachsen lassen zu
können. Das Gegenteil davon ist die Wahrheit, sie ist ein Lichtstrahl
aus der ewigen Quelle des Guten, das die Kraft hat, den Menschen in ein göttliches Wesen zu verwandeln. Der ROSENKREUZER sucht daher kein
anderes Licht als das Licht der Wahrheit, und dieses Lichtes erfreut er
sich nicht alleine, sondern in Gesellschaft von allen, die gut und von sei-ner göttlichen Majestät erfüllt sind, ob sie nun auf dieser
Erde oder im geistigen Zustand leben; und er genießt es vor allem mit den Verfolgten, Bedrückten und Unwissenden, die durch die Wahrheit erlöst werden.
12.Der Rosenkreuzer weiß zu schweigen.
Die falsch
sind, lieben die Wahrheit nicht. Wer töricht ist, liebt nicht die Weisheit. Der Rosenkreuzer bevorzugt die Gesellschaft derjenigen, die die Wahrheit zu schätzen wissen vor jenen, welche sie mit Füßen treten. Er
hält sein Wissen in seinem Herzen verschlossen, denn im Schweigen liegt die Macht. So wie ein Minister nicht herumgeht und die Geheimnisse seines Königs ausplaudert, so prunkt der Rosenkreuzer nicht vor der
Öffentlichkeit mit den Offenbarungen, die ihm von seinem König im Innern gemacht wurden, der edler und weiser ist, als alle irdischen Könige und Prinzen; denn sie herrschen lediglich vermöge der Autorität und
Kraft, die
von Ihm gekommen ist. Seine Verschwiegenheit endet nur, wenn der König ihm befiehlt zu sprechen, denn dann ist es nicht er, welcher spricht, sondern die Wahrheit, die durch ihn spricht.
13.Der Rosenkreuzer glaubt das, was er weiß.
Er glaubt an die Unsterblichkeit des ewigen Gesetzes, und dass jede Ursache eine bestimmte Wirkung hat. Er weiß, dass die Wahrheit nicht lügen kann, und dass die
Zusagen, welche ihm vom König gemacht wurden, erfüllt werden, wenn er deren Erfüllung nicht selbst hindert. Er ist daher für Furcht und Zweifel unzugänglich und setzt unbedingtes Vertrauen auf das göttliche
Prinzip der Wahrheit, das zu Leben und Bewusstsein erwacht ist in seinem Herzen.
14.Des Rosenkreuzers Hoffnung ist stark.
Geistige Hoffnung ist die sichere Überzeugung, die aus der Kenntnis des Gesetzes
stammt, dass die vom Glauben erkannten Wahrheiten wachsen werden und sich erfüllen; es ist das Wissen des Herzens und ganz verschieden von intellektuellen Spekulationen des vernünftigen Hirns. Sein Glaube ruht auf
dem Felsen unmittelbarer Wahrnehmung und kann nicht umgestoßen werden. Er weiß, dass in jedem Ding, mag es auch noch so übel erscheinen, ein guter Kern steckt, und er hofft, dass im Verlaufe der Entwicklung der
Keim wachsen und in Gutes verwandelt werden wird.
15.Der Rosenkreuzer kann durch Leid nicht bezwungen werden.
Er weiß, dass kein Licht ohne Schatten ist, kein Übel ohne irgend etwas
Gutes, und dass
Stärke nur durch Widerstand wächst. Nachdem er einmal das Vorhandensein des göttlichen Prinzips in allem erkannt hat, haben äußere Wechsel für ihn keine große Wichtigkeit und verdienen keine große
Beachtung. Sein Hauptziel ist, an seinem geistigen Besitz festzuhalten und nicht die Krone zu verlieren, die er im Kampf des Lebens ge-wonnen hat.
16.Der Rosenkreuzer bleibt immer ein Mitglied seiner Gesellschaft.
Namen spielen keine große Rolle. Das Prinzip, welches dem Rosenkreu-zerorden vorsteht, ist die Wahrheit. Und der, welcher die Wahrheit kennt und ihr im praktischen Leben nachfolgt, ist ein Mitglied der
Gesellschaft, über der die Wahrheit herrscht. Würden alle Namen vertauscht und alle Sprachen verändert, so würde doch die Wahrheit die gleiche bleiben; und derjenige, welcher in der Wahrheit lebt, wird leben,
selbst wenn alle Völker vergehen sollten.
Dies sind die sechzehn Wahrzeichen der wahren Rosenkreuzer, welche einem Pilger von einem Engel enthüllt wurden. Er nahm das Herz des Pilgers hinweg und ließ an dessen
Stelle eine feurige Kohle, die nun ständig brennt und glüht in Liebe für die Allgemeine Menschheits Verbrüderung.
DIE JUWELEN DER ROSENKREUZER
Das wertvollste Juwel der Rosenkreuzer ist die
Weisheit; die durch einen
reinen Diamanten im Mittelpunkt der Rose dargestellt wird. Aber das Kreuz ist mit zwölf Juwelen von unnennbarem Wert geschmückt. In ihnen allen ist die Kraft der Wahrheit offenbart.
Diese Juwelen sind:
Jaspis (dunkelrot). Das schaffende Wort des Lichtes, das sich zu einem siebenfältigen Grade des Lichtes vermehrt, welches die sieben Nächte oder Finsternisse, die von dem Lichte
geschieden waren, in sich verschlingt.
Hyacinth (gelb). Aus der Mutter des Lichtes wird die Liebe geboren, die sich vermehrt und sich als ein schön brüniert Gold offenbart, das einen feurigen Glanz von sich
strahlt. Dieser überwindet durch seine Tinktur den Geist des Zornes und Grimmes und treibt ihn aus.
Chrysolith (weiß). Fürstliche Weisheit, die alles beschämt und zuschanden macht, was töricht und eitel ist,
es dadurch dämpft und den Sieg dar-über erhält.
Saphir (blau) Die Wahrheit geht aus ihrer natürlichen Ursprünglichkeit auf und wächst daraus hervor. Die Weisheit, welche allen Missverstand und Ungewissheit
der Dinge vertreiben kann.
Smaragd (grün). Der blühende Frühling in einer ewigen Gerechtigkeit, welcher den Flug der ungerechten Eigenschaften in der ausgearteten und verderbten Natur verzehrt und den
Quellbrunn aller unendlichen Schätze offenbart.
Topas (goldgelb). Das Sinnbild des Friedens, welcher gelind und anmutig
ist. Er wird keine Unreinigkeit oder Spaltung gestatten, noch irgend etwas, das
Beunruhigung oder Krieg veranlassen kann. Er ist der Tugendstein oder Kraftstein, der alle Brüche ergänzt und alle Wunden heilt.
Amethyst (violett). Unparteilichkeit der Gerechtigkeit und des Urteils, das nicht
gebogen oder gefälscht werden kann, sondern Dinge in der Waage der Billigkeit abwiegt, auch aller Unterdrückung, Betrug und Grausamkeit sich widersetzt.
Beryll (verschiedenfarbig). Die Sanftmut und gleiche
Temperatur eines Geistes, gar gütig und freundlich, wodurch die Herbigkeit, Grimmigkeit und Hartnäckigkeit überwunden wird.
Karneol (blaßrot) Der hohe energische Glaube, welcher die Kraft und Essenz mit
seinem ersten Anfange und Ursprung an sich zieht, wodurch Unglaube, Furcht und Zweifel ausgetrieben wird.
Chrysopras (dunkelgrün), Die unüberwindliche Kraft und Stärke, welche alle widersprechenden und sich
widersetzenden Mächte überwindet, so dass nichts übrig bleibt, welches dasjenige verhindern möchte, worauf die Allmacht es abgesehen hat.
Sardonix (rot und weiß gestreift). Die triumphierende Lust und
Freude, die aus dem Quell fließt, der unaufhörliche Ergötzung ist, und welcher alles Seufzen und Jammern verschlingt.
Chalcedon (gestreift).Die Krone des Sieges, der Herrschaft und Glorie, als der Schlussstein
oder das größte aller Wunder, welches alles dem Stifter dieser Glorie zu Lob und Preis verwendet.
Franz Hartmann
Im Vorhof des Tempels
Wettkampf von Fröschen
Es war einmal eine
Gruppe Frösche, die einen Laufwettbewerb veranstaltet haben.
Es war das Ziel, die Spitze eines hohen Turmes zu erreichen.
Eine große Menge hatte sich um den Turm herum versammelt, um die Teilnehmer
anzufeuern.
Das Rennen begann….
Ehrlich gesagt, niemand in der Menge glaubte wirklich, dass einer der kleinen Frösche die Spitze des Turmes erreichen würde.
Man hörte Bemerkungen wie:
Der Weg ist zu schwierig.
Sie werden es nie bis zum Turm schaffen.
Es gibt keine Möglichkeit die Spitze zu erreichen. Der Turm ist zu hoch.
Die kleinen Frösche fingen an einer nach dem anderen
zusammenzubrechen.
Außer jenen, die in forschem Tempo höher und höher kletterten.
Die Menge fuhrt fort zu sagen: Es ist zu schwierig, niemand wird es schaffen.
Immer mehr kleine Frösche ermüdeten und gaben auf.
Nur einer stieg höher und höher. Dieser eine würde nicht aufgeben.
Am Ende hatte jeder aufgegeben die Turmspitz zu erreichen. Nur der eine kleine
Frosch ereichte nach einer gewaltigen Anstrengung die Spitze.
Daraufhin wollten alle Frösche wissen, wie der kleine Frosch es geschafft hatte.
Ein Mitbewerber fragte ihn, woher er die Kraft genommen
hat, um erfolgreich das Ziel zu erreichen.
Es stellte sich heraus…. Der Gewinner war TAUB.
Die Weisheit dieser Geschichte ist:
Höre nicht auf die negative und pessimistische Betrachtungsweise
anderer Menschen, denn sie nehmen dir deine schönsten Träume und Wünsche weg – die du in deinem Herzen hast.
Denke immer daran, welche Kraft Worte haben.
Denn alles was du hörst und liest hat Einfluss auf dein tun.
Aus diesem Grunde sei immer positiv.
Und vor allem: sei taub, wenn Menschen dir sagen, dass du deine Träume nicht verwirklichen kannst.
Denke immer: ich kann es mit Gottes Hilfe schaffen.
Menschen kommen und gehen in deinem Leben, aber Freunde hinterlassen Fußspuren in deinem Herzen.
Wenn du zehnmal fällst, dann steh elfmal auf.
Freue dich über den Tag, auch wenn er so ist, wie er ist.
Träume von Liebe
Träume von Geborgenheit
Träume von Wärme
Träume von Gerechtigkeit
Träume von Frieden
Träume von Freiheit
Träume von Toleranz...
Träume, die jeder kennt.
Träume, die zu Realität werden können,
wenn wir an sie glauben
und uns für sie einsetzen.
Ohne diese Träume sind wir verloren.
Ich will mich bemühen, die Gegenwart des Avatars als eine lebendige Kraft in meinem Leben zu erkennen und zu verwirklichen.
Ein Reisesegen
Möge euer Weg
euch freundlich entgegenkommen,
möge der Wind euch den Rücken stärken.
Möge die Sonne euer Gesicht erhellen
und der Regen um euch her
die Felder tränken.
Und bis wir uns wieder sehen, ihr und ich,
möge Gott euch schützend in seiner Hand halten.
Gott möge bei euch
auf euren Kissen ruhen.
Mögen Eure Wege euch aufwärts führen,
freundliches Wetter
begleite euren Schritt.
Und möget ihr längst im Himmel sein,
wenn der Teufel bemerkt,
dass ihr nicht mehr da seid.
Der Tempel der Menschheit
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Email: manfred.gronau@freenet.de und manfred.gronau@t-online.de
Studiengespräche über die Tempellehren finden regelmäßig in Berlin, Hemdingen(Bei Hamburg), Reutlingen und München statt. Information auf
Anfrage.
Literatur:
7 Bände Tempellehren mit einem Band Tempellehren von A bis Z, Theo-genesis, 3 Bände Aus Lichter Höhe. Okkultismus Bände 1 und 2.
Diese Tempelliteratur, also Theogenesis,
Tempellehren, Aus Lichter Höhe und Okkultismus Band 1+2, sind vom TEMPLE OF THE PEOPLE, Halcy-on, California, herausgegeben worden. Sie wurden dem Tempel zur Verbreitung an ernsthaft Studierende von jenen großen
Lehrern, insbesondere vom Meister Hilarion, gegeben, der wie jene Meister zur großen Weißen Loge gehört, die H.P.Blavatsky instruierten, und deren Werk für die Menschheit fortzusetzen diese Tempellehren berufen
sind.
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